Die Bauerschaft Altenrheine stellt sich vor

 

Die Bauerschaft Altenrheine hat eine nachweislich lange Geschichte. Zehn Bauernhöfe werden in einer Marktroll von 1469 erwähnt. 506 Einwohner wurden in 86 Haushalten im Jahr 1864 registriert.

Die Vereinigung wurde gegründet, um gegenseitig in Notsituationen helfen zu können. Die früheren Belange wie Reinigung der Gräben Landverkauf, Brennholzzuteilung usw. stehen heute nicht mehr im Vordergrund.

Es wird zur heutigen Zeit vermehrt das Miteinander der einzelnen Vereine im Vordergrund gestellt. Hier werden neben den nötigen baulichen Maßnahmen der Verkehrssicherheit auch die traditionellen bewährten Bräuche gepflegt. So wird in der Kapelle das Angelusläuten (das morgendliche, mittägliche und abendliche Läuten) noch gepflegt. Die Sterbekasse der Bauerschaft hat noch einen hohen Stellenwert innerhalb der über 500 Mitgliedsfamilien. 

Eine Mitgliedschaft in der Bauerschaft und damit in der Sterbekasse kann jeder Altenrheiner Einwohner erlangen. Dieses ist auch Voraussetzung für eine Mitgliedschaft im Schützenverein. 

Wahrzeichen der Bauerschaft Altenrheine sind das Denkmal am "Krisen Baum" und die Altenrheiner Kapelle. Ab hier startet schon seit 1676 jedes Jahr die traditionelle Fußwallfahrt nach Telgte.

Weitere jüngere markante Punkte sind die Altenrheiner Schleuse und die Canisius-Grudschule, die im Jahr 1907 gegründet wurde.

An der Grundschule wurde das Kriegerehrenmal wieder aufgebaut und dient zum jährlichen Schützenfest zum Gedenken an die Gefallenen der vergangenen Kriege.

 

In Altenrheine gilt das Motto "Einigkeit macht stark" 

 

Somit wird die Zusammengehörigkeit der Bauschaftsvereinigung gepflegt.

   

 

   
© Bauerschaft Altenrheine